ECO2L
Die Abkürzung »EOL« steht für den englischen Begriff »End-of-Life-Networks«
und bedeutet im deutschen Sprachgebrauch »Entsorgungsnetzwerke«. Die
Vernetzung von Unternehmen bildet den Schlüssel für die Erschließung von
Optimierungspotentialen für inner- und außerbetriebliche Strukturen der
Entsorgungswirtschaft. Die Basis bildet die Bilanzierung der Material- und Energieströme
des betrachteten Systems (z. B. Standort). Abfallströme auf dem Weg zur Verwertung oder
Beseitigung stehen hierbei im Mittelpunkt der Betrachtung.
ECO2L
Die Komponente »ECO2«steht für die gleichzeitige Betrachtung von »Economy«
und »Ecology« - also: »ECO * 2«. Die Ökonomie ist in der Regel die wichtigste Grundlage
zur Beurteilung von Handlungsalternativen und wird durch »harte Kriterien« bei der
Entscheidungsfindung berücksichtigt. Da sich jedoch in Zukunft der Produktionsfaktor
Umwelt verteuern wird, gewinnt die Betrachtung der Ökologie durch »weiche Kriterien«
zunehmend an Gewicht. Diese Entwicklung wird durch die Integration von ökologischen
Kennwerten in eine Gesamtkostenrechnung berücksichtigt.
ECO2L
Durch das Auftreten von Spurengasen anthropogener Herkunft (z. B. Kohlendioxid, »CO2«)
in klimarelevanten Konzentrationen rücken neben dem Ressourcenverbrauch insbesondere
emissionsbezogene Fragestellungen in den Vordergrund ökologischer Betrachtungen. Die
Besorgnis über Klimaänderungen und Klimaschwankungen, die Luftverschmutzung und den
Abbau der Ozonschicht mündet in einen neuen Bedarf an wissenschaftlichen,
wirtschaftlichen und sozialen Informationen, dem »ECO2L« u. a. durch
die Berücksichtigung emissionsbezogener Faktoren gerecht wird.
ECO2L
»Tool« steht im englischen Sprachgebrauch für »Werkzeug«.
Diese Bedeutung hat auch im vorliegenden Fall Bestand. Das Planungsinstrument »ECO2L«
ist ein Werkzeug, um unternehmerisches Handeln transparent und nachvollziehbar zu
gestalten und zu unterstützen. |